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von und mit:

am Klavier:


Regie:

Komposition:

Bühnentechnik:

Petra Afonin

Susanne Hinkelbein /
Simone Witt

Sibylle Broll-Pape

Susanne Hinkelbein

Thomas Haarmann / Joachim Kiel

Petra Afonin greift auf bewährte Weise ein sozial wichtiges Thema auf und widmet sich nach ausgiebigen Recherchen der Umsetzung für die Bühne. Susanne Hinkelbein schreibt eine zu Herzen gehende Bühnenmusik.

Es ist die vierte Theaterproduktion, die beide Theaterfrauen miteinander verbindet.

Demenz, ein Thema, das uns alle angeht. Das Theaterprojekt „Ich bin das noch“ beschäftigt sich nicht mit den Defiziten, der Fokus ist auf das gerichtet, was bleibt.


In diesem Programm finden sich auch pflegende Angehörige, Freunde. Auch hören wir über Menschen mit Demenz, die sich nicht mit ihrem Patientenstatus abfinden wollen.

Was von einem Menschen übrig bleibt, wenn Sprache reduzierter oder gar nicht mehr zur Verfügung steht und Anderes zum Ausdrucksmittel in der Kommunikation wird, ist genauso intensiv beleuchtet wie die nicht vorhandene gesellschaftliche Lobby, die pflegende Angehörige und Freunde nach wie vor vermissen.

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Petra Afonin hat in Seniorenwohnstätten, in der Gerontopsychiatrie, in Angehörigengruppen, in privaten Familien, bei professionellem Pflegepersonal und in Beratungsstellen intensiv recherchiert, bevor sie sich zu der überschrift entschlossen hat:

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„Ich bin das noch“

Dieser Satz könnte sowohl von Menschen mit Demenz als auch von deren Umfeld geäußert werden.

„Großer Trost war für mich die Erkenntnis, wie viel von einem Menschen bleibt, auch wenn Sprechen als Kommunikations-möglichkeit irgendwann gar nicht mehr vorhanden ist. Ich würde es das Grundklima einer Seele nennen, was mich da auch ohne Sprache immer wieder berührt hat.“

Auch in diesem Sinne möchte das Theaterprojekt „Ich bin das noch“ pflegenden Angehörigen aus der Seele sprechen und uns allen insgesamt Mut machen, hinzuschauen, wo Leben nicht nur defizitär sondern nach wie vor sehr lebendig ist.

 

Pressestimmen:

Petra Afonin hat ein eindringliches Stück über demente Menschen geschrieben. Bei der Uraufführung im „prinz regent theater“ zeigte sich, wie nah Petra Afonin ihrem Thema gekommen ist: der zweigeteilte Abend begann mit einem Monolog, der durch seine Intensität den Atem stocken ließ. Petra Afonins Antrieb ist nicht, mit dem Holzhammer zu beklagen, welche Verluste die Demenz anrichtet, sondern sie will – auf sehr einfühlsame Weise – deutlich machen, was vom Charakter, was von der Persönlichkeit des Erkrankten übrig bleibt.

(Westdeutsche Allgemeine Zeitung Bochum, 5.3.2010)

Bezwingend, wie sie es spielt, große Schauspielkunst!

(Reutlinger Generalanzeiger)

 

Kooperationspartner:

Prinzregent Theater Theaterhaus Stuttgard Theater Reutlingen Die Tonne Zimmertheater Tübingen