Ein Theater-/Chanson-Programm um Liebe, Tod und Trauer
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von und mit: |
Petra Afonin Simone Witt / Susanne Hinkelbein Thomas Goritzki Susanne Hinkelbein |
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Als Petra Afonin 1988 ihr erstes Theaterstück „DER NÄCHSTE BITTE“ über Krebskranke und Angehörige schrieb, fragten nicht Wenige „Wer soll sich das denn anschauen?“ (Die Theaterproduktion war jedoch bis 1999, also ganze 11 Jahre im Gastspielrepertoire.) |
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Gerade die Tabuisierung des Themas „Tod“ in unserer Spaßgesellschaft hat zu dieser ungewöhnlichen Mischung zwischen Theater, Kabarett (auch das!) und Chanson herausgefordert. Hier treffen unübliche Musikgenres aufeinander: außer den eigenen Texten (vertont von der Komponistin Susanne Hinkelbein) begegnen uns an diesem Abend sowohl Lebende als auch Tote: Max Frisch, die Beatles und viele andere ... Ein Abend über Festhalten und Loslassen, Abschied und Gehen, Abschied und Zurückbleiben; die Schauplätze sind das Zuhause, die Straße, das Krankenhaus, das Hopiz. „Bevor ich gehe, bleibe ich“ ist ein Programm nicht nur über den Tod sondern vor allem über die Liebe und das Leben. |
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Pressestimmen:
Petra Afonin nimmt das Thema
ernst, vermeidet übertriebenes Betroffenheitspathos ebenso wie solche Späße, die
eigentlich nur der Verdrängung dienen. Feinstes Schauspiel die Szene, in denen
einen Hinterbliebene von den letzten Tagen ihres Gefährten berichtet, von seinem
Tod, von ihrer Trauer und davon, wie sie ins Leben zurückgefunden hat. Und die,
in der eine Hospiz-Schwester ihre Arbeit und ihre Gefühle beschreibt, mitfühlend
aber nicht mitleidig von ihren Patienten berichtet. – Kein Trauerspiel, sondern
echte Lebenshilfe. |
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Natürlich geht es auch um Abschied, um die Angst, endgültig zu gehen, auch um die Angst zurück zu bleiben. Aber vor allem geht es um die Frage: Wie noch miteinander leben bis dahin – liebe-voll leben? Dies ist lebensbejahend und nicht einfach sterbebegleitend. Es geht nicht nur um Sterben durch AIDS, es geht auch um Sterben durch AIDS. Da rückt Petra Afonin wiederum ein Thema zurecht – in Lebens-Zusammenhänge. Larmoyanz und Effekthascherei sind Petra Afonin fremd. Sie spricht die Themen an, so selbstverständlich, dass sie auch lachen macht, sich mit Ironie distanzieren kann, der Tragik die komische Seite abgewinnt. So vielfältig spricht sie mit ihren Chansons und Texten die Themen an. Dies ist Ansprache im besten, im eigentlichen Sinne des Wortes. Lebensnah und lebensecht. Unser Jury-Mitglied Wolfgang Vorhagen hat nach dem Besuch des Programms den Satz formuliert:„Der Künstlerin ist es gelungen, die Themen Liebe, Tod und Trauer so auf die Bühne zu bringen, dass es letzten Endes um das pralle Leben geht.“
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